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Liebesgedichte von Theodor Körner ( 1791 bis
1813 )
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Schön und Erhaben
Stolz und herrlich erscheint d a s E r h a b e n e, mit göttlicher
Großkraft,
Und der bewundernde G e i s t staune mit heiliger Furcht.
Doch mit stiller Gewalt, in süßer, lieblicher Anmut,
Naht sich d a s S c h ö n e; es schlägt, selig begeistert, d a s H e
r z.
Wenn d a s E r h a b ' n e sinkt, dann, stolz und groß noch im Falle,
Stürzt es durch göttliche Macht, und es erzittert die Welt.
Aber d a s S c h ö n e bleibt, es kann nicht verblüh'n und versinken,
Und in der liebenden Brust strahlt es mit ew'ger Glut.
von Theodor Körner
Theodor Körner
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